• Wann hast du das Gefühl, so richtig viel geschafft zu haben in deinem Arbeitstag? Meistens, wenn du am Abend komplett kaputt auf die Couch fällst.

    BildDu bist völlig k.o., aber hast alle noch so kleinen Punkte deiner to-do-Liste abgearbeitet, warst also richtig produktiv. Oder? Im heutigen Artikel verrate ich dir, warum Produktivität, wie sie gesellschaftlich dargestellt wird, eine Lüge ist und warum wir mit der Glorifizierung von „busy“ aufhören müssen, um wirklich Erfolg zu haben.

    Im folgenden Artikel lernst du:

    1. Warum du dich unseriös fühlst, wenn du wenig arbeitest

    2. Wie das Angestellten-Mindset dich davon abhält, die richtigen Aufgaben zu erledigen.

    3. Welche Fragen dir dabei helfen, die richtigen Prioritäten zu setzen

    4. Was für deine Kunden wirklich zählt

    5. Tipps, die dir deinen Arbeitsalltag erleichtern

    Warum du wirklich glaubst, dich viel arbeiten zu müssen

    Das Angestellten-Mindset

    Als Selbstständige/r oder Entrepreneur kannst du dir deine Zeit komplett selbst einteilen. Warum fühlst du dich also trotzdem ständig schuldig und hast das Gefühl, nicht genug zu arbeiten? Eigentlich bist du selbstständig geworden, um mehr über deine Zeit verfügen zu können, trotzdem plagt dich wahrscheinlich häufig dein schlechtes Gewissen, wenn du dich entscheidest, statt zu arbeiten Spaß zu haben, Sport zu machen oder dich um dein Privatleben zu kümmern. Den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden ist manchmal verdammt hart. Aber woher kommen diese Ansprüche und warum fühlen wir uns produktiver, wenn wir unsere to-do-Listen absolut zuballern?

    Die Antwort lautet: Angestellten-Mindset! Deine persönliche Einstellung zur Arbeit wird schon früh geprägt von der allgemeingültigen Vorstellung „Zeit ist Geld“. Das stimmt aber nur, wenn du als Angestellter arbeitest und dabei deine Zeit gegen Geld tauscht. Für deinen Arbeitgeber spielt es absolut keine Rolle, wie viel du in dieser Zeit wirklich gearbeitet hast, die anwesende Zeit wird entlohnt. Die meisten von uns starten ihre Karriere als Angestellte irgendeiner Art, egal ob du während der Schulzeit im Kino gearbeitet oder während dem Studium bei Aldi an der Kasse standest. In allen Fällen war Zeit Geld und mehr Zeit demnach eben mehr Geld. Dieses Angestellten-Mindset hast du sehr wahrscheinlich unbewusst in deinen Alltag eingebaut. Deine Annahme ist folgende: Je mehr du arbeitest, desto mehr Geld verdienst du auch. Aber stimmt das eigentlich?

    Erledigst du die richtigen Aufgaben?

    Priorisiere, was dich weiterbringt.

    Viele Leute verstehen unter Produktivität soviele Punkte wie möglich auf eine to-do-Liste zu packen und ihren Tag mit kleinteiligen Aufgaben zu mikromanagen. Aber kriegst du mit einer vollen to-do-Liste wirklich mehr erledigt? Je mehr Aufgaben du dir selbst stellst, desto mehr Zeit verbringst du erstmal damit, diese Aufgaben zu managen, anstatt sie tatsächlich zu erledigen. Nicht umsonst gibt es unzählige Apps, die dir helfen, deine Aufgaben zu hierarchisieren, zu strukturieren und zu „vereinfachen“. Letztendlich vereinfachen solche Listen und Apps rein gar nichts, sie nehmen Zeit in Anspruch und geben dir das falsche Gefühl von Genugtuung, weil du jetzt „zumindest schon mal die to-do-Liste strukturiert“ hast (aber noch keinen einzigen Punkt davon erledigt hast). Das Angestellten-Mindset bringt dich außerdem dazu, sinnlose kleine Aufgaben auf deine to-do-Liste zu schreiben, denn es fühlt sich befriedigend an, die Punkte abzuhaken. Der Tag fühlt sich doch erfolgreich an, wenn du am Ende alle Punkte außer einen abgehakt hast. Leider ist das oft der eine, essentielle Punkt der wirklich wichtig war, die anderen Punkte waren eher nice-to-have.

    Wenn du also das nächste Mal vor deiner to-do-Liste sitzt und nicht weißt, wo du anfangen sollst, stell dir folgende Fragen:

    Wenn du nur einen einzigen Punkt von deiner Liste erledigen könntest, welcher würde dir das Gefühl geben heute etwas erreicht zu haben?
    Welcher dieser Punkte macht alle anderen Punkte leichter oder im besten Fall unnötig?
    Welche dieser Aufgaben wird dir mehr Zeit für die Zukunft (morgen/nächste Woche) schaffen?
    Konzentriere dich auf die Aufgaben auf deiner Liste, auf die mindestens eine dieser Fragen zutrifft. Du wirst erstaunt sein, wie viele mehr du schaffst, wenn du dich auf die richtigen Aufgaben fokussierst. Denn wenn du alle Aufgaben auf diese Art erledigst, wird langfristig dein Return of Investment wachsen und du lenkst dich nicht ständig mit unwichtigen, kleinen Aufgaben ab.

    Tipp #1: Schaffe Prozesse und gib sie ab.

    Deine Arbeit besteht mit aller Wahrscheinlichkeit aus wiederkehrenden Aufgaben, die du als Prozesse definieren kannst. Du definierst Regeln und Kriterien für das Endergebnis, somit kann jemand anders die Aufgabe für dich übernehmen und du hast mehr Zeit, dich auf dein Business zu konzentrieren. Außerdem steigerst du deinen eigenen Erfolg, in dem du die Expertise von jemand anderem für deine Zwecke nutzt.

    Tipp #2: Entwickle Routinen.

    Wenn du dich morgens an deinen Schreibtisch setzt und dir erst einmal überlegen musst, was du heute tust, startest du deinen Tag mit Zeitverschwendung. Wenn du stattdessen eine sinnvolle und ausgearbeitete Morgenroutine hast, musst du keine unnötigen Entscheidungen treffen und erledigst vor dem Mittagessen mehr, als manch einer an einem ganzen Tag. Integriere Aufgaben wie „E-Mails beantworten“ oder „Klientenanrufe“ in deine Routine und arbeite ausschließlich zu den vorgegebenen Zeiten dafür, um Störungen in deiner Routine zu vermeiden.

    Tipp #3: Konzentriere dich auf das, was du am besten kannst.

    Wenn du selbstständig bist, sollte dein Fokus auf deiner Geschäftsidee liegen und darauf, an deinem Business zu arbeiten. Über den Tag hast du nur eine bestimmte Menge an Energie und Zeit, die du in deine Projekte stecken kannst. Steckst du diese Energie in mehrere Dinge gleichzeitig, hast du allgemein weniger für jedes einzelne. Steckst du deine komplette Energie in nur ein Projekt, bringst du es logischerweise schneller zum Wachsen und hast mehr Erfolg.

    Wenn du es dir leisten kannst, solltest du also so viele Prozesse wie möglich auslagern, so dass du dich voll und ganz auf dein Business konzentieren kannst.

    Tipp #4: Vereinfache dein Privatleben.

    Oft nehmen Entscheidungen, die gar nichts mit der Arbeit zu tun haben, einen Großteil deiner Entscheidungskapazitäten ein. Von „Was ziehe ich heute an?“ über „Was gibt es zum Mittagessen?“ bis hin zu „Welches Workout soll ich im Fitnessstudio machen?“ bist du jeden Tag mit unzähligen Fragen konfrontiert, die Zeit und Kraft in Anspruch nehmen. Spar dir Zeit und Energie, um dich auf das zu konzentrieren, was du am besten kannst: Dein Business. Der einfachste Weg um das zu tun ist, entweder jemand anderen dafür zu bezahlen oder dir selbst vorausschauend Arbeit abzunehmen.

    Ernährung: Sorge dafür, dass du genug Energie hast, indem du dich gesund und möglichst natürlich ernährst. Wer sich einen persönlichen Koch leisten kann, spart sich viel Zeit und Aufwand. Alternativ kannst du aber zum Beispiel auch für die Woche vorkochen. Du verbringst einen Nachmittag in der Küche und bereitest Gerichte für die restliche Woche zu, die du dann in Container verpackst und zur jeweiligen nur noch aufwärmen musst. Falls du unbedingt frisch kochen möchtest, plane deine Mahlzeiten im Voraus und kaufe nur einmal pro Woche alle Zutaten, die du benötigst.
    Fitness: Bezahle für einen persönlichen Trainer, der dafür sorgt, dass du auf Kurs bleibst und der dir die Entscheidungen abnimmt. Alternativ kannst du dir aber auch selbst einen Plan zusammenstellen und dich daran halten. So weißt du sofort, was zu tun ist und musst dir nicht erst überlegen, woran du heute arbeiten möchtest.
    Wellbeing: Ganz wichtig ist, dass du genug Schlaf bekommst. Feste Bett- und Aufstehzeiten helfen dabei, einen geregelten Rhythmus zu entwickeln und deinen Alltag besser planen zu können.
    Tipp #5: Keine Störungen!

    Wer kennt es nicht, du bist gerade richtig im Workflow, als plötzlich diese E-Mail auf deinem Bildschirm aufpoppt und deine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Zack – schon bist du raus aus dem Flow. Minimiere Störungen, in dem du Pop-up Notifications aus- und Anrufe stumm schaltest, während du dich in Arbeitsphasen befindest. Nur in wenigen Ausnahmen erhältst du Nachrichten, die nicht auch 15 Minuten warten können.

    Wenn dir diese Tipps nicht genug sind, können wir gemeinsam eine Strategie finden, die speziell für dich passt.

    Warum Produktivität absolut egal ist

    Deinen Kunden interessiert nur das Ergebnis, nicht wie viel Zeit zu damit verbringst.

    Das Angestellten-Mindset macht dir deinen Arbeitsalltag unnötig schwer: Das Gefühl, nur dann etwas geleistet zu haben, wenn du am Ende des Tages so richtig fertig bist, kann dazu führen, dass du dir unbewusst deine Aufgaben schwerer machst als notwendig. Anstatt also deinen Arbeitstag mit unnötigen kleinen Aufgaben voll zupacken, solltest du lernen weniger zu tun. Ganz richtig gehört, du solltest weniger arbeiten, aber dafür intelligenter und mit Struktur. Denn deinen Kunden interessiert letztendlich nicht, wie du zum jeweiligen Ergebnis gekommen bist. Dein Arbeitsprozess ist absolut deine Sache. Was für deinen Kunden zählt, ist das Ergebnis. Niemand erwartet von dir, dass du den ganzen Tag schuftest, solange das Ergebnis stimmt. Diese Erwartungshaltung an unsere Arbeit stellen wir uns stattdessen häufig selbst. Das Geheimnis ist also weniger zu tun.

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    Wenig Arbeit und viel Geld – Ist das unseriös?

    auf News im Internet publiziert am 8. Mai 2020 in der Rubrik Presse - News
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